Symposium 20.-21. März 2014

Das zweite Symposium (mit Workshop) mit dem Titel Gemeinsame Perspektiven auf Stereotypenforschung: Odense –Kiel – Århusfand  am 20. und 21. März an der CAU Kiel unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Kilian statt (Programmheft).  Auf diesem Symposium wurde die Diskussion vom ersten Symposium innerhalb eines Forschungsthemas, der Stereotypenforschung, fortgesetzt und vertieft. Dieses Thema wird an allen Universitäten in unterschiedlichen Disziplinen (Linguistik, Kultur- und Literaturwissenschaft, Geschichte, Fremdsprachendidaktik, Journalistik) und mit unterschiedlichen Fragestellungen schon erforscht, weshalb die Zusammenarbeit für alle Beteiligte einen wissenschaftlichen Gewinn bedeuten wird. Die Stereotypenforschung wird auch schon in einer ersten Zusammenarbeit zwischen CAU und SDU im INTERREG-Projekt SMiK konkretisiert. Dieses eine Projekt konzentriert sich jedoch  auf sprachwissenschaftliche und sprachdidaktische Fragestellungen; wünschenswert wäre zudem eine breiter konzipierte, interdisziplinäre Zusammenarbeit, die über das SMiK-Projekt hinausweist und für die mit dem Symposium die ersten Anregungen und Ideen geschaffen werden sollen. Auf dem Symposium sollen die an den Germanistikabteilungen der Universitäten existierenden Ansätze in der Stereotypenforschung vorgestellt und im Hinblick auf Berührungspunkte und Möglichkeiten für die Bündelung der Forschung in gemeinsamen, interdisziplinären Projekten diskutiert werden. Außerdem sollen interessierte Forscher aus anderen Fachbereichen, die zu Stereotypen forschen, zur Teilnahme eingeladen werden, um die Interdisziplinarität noch stärker zu fördern.

Programm:

20. März 2014

13:00-14:30 Uhr: Mittagessen in der Mensa II

14:30-14:45 Uhr: Willkommensgruß

  • Grußwort des Dekans der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Prof. Dr. Markus Hundt.
  • 14:45-15:05 Uhr: Angelika Messner (CAU): „Stereotypen in Forschung und Praxis mit Bezug auf China“
  • 15:05-15:25 Uhr: Jan Engberg (AU): „Textsortenwissen als Grundlage für Stereotype“
  • 15:25-15:55 Uhr: Pause
  • 15:55-16:15 Uhr: Erla Hallsteinsdóttir (SDU): „Deutsch-dänische Nationalstereotype in der Sprache“
  • 16:15-16:35 Uhr: Anke Heier (KU): „Französische Krankheit, dänischer Rechtspopulismus und tyske (r) toeser – Nationale Stereotypen in Wörterbüchern“
  • 16:35-16:55 Uhr: Katja Gorbahn (AU): „Stereotype und Soziale Identität – Überlegungen zu Gruppenkonstruktionen in der Geschichtskultur“
  • 16:55-17:15 Uhr: Pause
  • 17:15-17:35 Uhr: Jörg Kilian (CAU): „,Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?‘ Soziolinguistische, wissenssoziologische und sprachdidaktische Betrachtungen zu Zusammenhängen zwischen sprachlich gebundenen Stereotypen und sozialen Milieus“
  • 17:35-18:00 Uhr: Nicole Palliwoda, Saskia Schröder (CAU): „Wahrnehmungsdialektologie und Stereotypen über Deutsche Dialekte und ihre Sprecher“

21. März 2014

9:00-12:00 Uhr: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen ihre Forschung in kurzen Vorträgen (15 Min.) vor

  • 9:00-9:20 Uhr: Sonja Vandermeeren (CAU): „Kulturdimensionen und Stereotype: Begriffserläuterungen und –operationalisierungen“
  • 9:20-9:40 Uhr: Yvonne Al-Taie (CAU): „Border crossings: Die Grenze als Bedingung und Herausforderung von Stereotypien“
  • 9:40-10:00 Uhr: Klaus Geyer (SDU): „Kulturelle Schlüsselbegriffe, Fremdsprachenunterricht und Natural Semantic Metalanguage (NSM): die deutsch-dänische Perspektive“
  • 10:00-10:30 Uhr: Pause
  • 10:30-10:50 Uhr: Martin Nielsen (AU): „Kampagnenadaption: Erste Erkenntnisse zum Prozess der Anpassung von Werbekampagnen an Exportmärkte“
  • 10:50-11:10 Uhr: Katarina Le Müller (SDU): „Stereotype Kategorisierungen und Erklärungsmodelle in der deutsch-dänischen interkulturellen Kommunikation“
  • 11:10-11:30 Uhr: Annika Hofmann (CAU): „Images und Stereotype im Tourismusmarketing“

11:30-13:00 Uhr: Mittagessen in der Mensa II

13:00-15:00 Uhr: Workshop mit gemeinsamen Diskussionen zur Identifikation von Möglichkeiten der Zusammenarbeit, z.B. im Hinblick auf gemeinsame Forschungsprojekte, Publikationen/ Publikationsreihen, Studienangebote, Sommerschulen, etc.
  • 13:00-13:15 Uhr: Yvonne Al-Taie (CAU): „Die ,Universität der Großregion‘ als Modell eines europäischen Lehr- und Forschungsraumes. Informationen und Anregungen für eine deutsch-dänische Hochschulkooperation.“
  • 13:15-13:35 Uhr: Hanno Kinkel (SDU): „Wir ernten was wir säen, oder müssen wir noch Düngen? Weitere Perspektiven der Forschungsförderung nach dem ,Seed Money‘ Symposium“

Die Webseite des zweiten Symposiums finden Sie hier.

Advertisements